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Fast alle Sterne besitzen erdähnliche Planeten!
Harald Zaun 02.08.2011
Ein Gespräch mit Michel Mayor, dem bekanntesten und erfolgreichsten Planetenjäger auf diesem Planeten

Seit der Entdeckung des ersten Exoplaneten (Peg 51 b) durch Michel Mayor und Didier Queloz 1995 spürten Forscher bis heute mit erdgebundenen Observatorien und Weltraumteleskopen 563 ferne Welten auf. Der 69 Jahre alte Schweizer Astronom Michel Mayor, von der Presse zuweilen zum "Guru" der Planetenjäger hochstilisiert, blickt nach seiner Pensionierung 2007 auf eine bewegte Karriere zurück.


Einst tätig als ordentlicher Professor am Institut für Astronomie an der Universität Genf und Direktor des Genfer Observatoriums, arbeitet der sympathische und mehrfach ausgezeichnete Emeritus heute unermüdlich weiter. Derzeit werkelt er an einer modifizierten Kopie seines bislang sehr erfolgreichen HARPS-Instruments, das seit 2003 den Südhimmel durchmustert und dabei 75 extrasolare Planeten entdeckt hat. Wenn nächstes Jahr HARPS II erstmals den Nordhimmel durchforstet, beginnt eine neue Ära der Exoplanetenforschung. Dann arbeitet erstmals das beste bodengestützte Instrument mit dem besten Planetenjäger-Teleskop im All, dem NASA-Fernrohr Kepler, zusammen - um all die erdähnlichen Welten aufzulesen, von denen Mayor in den Tiefen und Weiten des Kosmos gigantisch viele vermutet. Der Autor dieses Interviews, dankt der Initiative Wissenschaftsjournalismus für ein themenbezogenes Recherche-Stipendium.
Wissenschaft | Aufrufe: 265 | Hinzugefügt von: mz | Datum: 2011-08-03 | Kommentare (0)

TEILCHENPHYSIK
Antimaterie und Materie sind symmetrisch
Redaktion / idw / Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik
astronews.com
28. Juli 2011

Hat Antimaterie, abgesehen von der gegensätzlichen Ladung, tatsächlich die genau gleichen Eigenschaften wie ihr materielles Gegenstück? Nach den aktuellen Theorien der Teilchenphysiker sollte das so sein. Mit großem Aufwand bemühen sich Wissenschaftler auch um einen experimentellen Nachweis. Dabei sind sie jetzt einen wichtigen Schritt vorangekommen.


Nach modernen kosmologischen Modellen wurden Materie und Antimaterie am Beginn des Universums, beim Urknall, in gleichen Mengen erzeugt. Diverse theoretische Konzepte versuchen zu erklären, warum das sichtbare Universum heute dennoch ausschließlich aus Materie zu bestehen scheint. Gleichzeitig erzeugen experimentelle Gruppen künstlich Antimaterie-Teilchen. Damit wollen sie herausfinden, ob Antimaterie-Teilchen, wie in den Modellen der Teilchenphysik vorhergesagt, tatsächlich exakt die gleichen Eigenschaften haben wie ihre materiellen Gegenstücke, abgesehen von der entgegen gesetzten elektrischen Ladung. Jetzt hat die Forschungsgruppe "Antimatter Spectroscopy" von Dr. Masaki Hori, die mit der Abteilung Laserspektroskopie von Prof. Theodor W. Hänsch am (MPQ) in Garching assoziiert ist, die theoretisch geforderte Symmetrie zwischen Materie und Antimaterie untermauert. Die Forscher berichten darüber in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Wissenschaft | Aufrufe: 300 | Hinzugefügt von: mz | Datum: 2011-07-30 | Kommentare (0)

Physiker haben bei einem Teilchenbeschleuniger-Experiment einen Effekt beobachtet, der auf bisher unbekannte Naturgesetze hinweist. Noch sind die Ergebnisse nicht bestätigt - aber die Wahrscheinlichkeit eines statistischen Zufalls halten die Forscher für äußerst gering.

Die neuen Ergebnisse werfen möglicherweise auch ein Licht auf die Frage, warum im Universum nach dem Urknall mehr Materie als Antimaterie übrig geblieben ist - und damit die Entstehung aller Sterne, Galaxien und Planeten ermöglicht hat. Nach dem Standardmodell der Teilchenphysik existiert für jedes Elementarteilchen ein entsprechender Gegenpart aus Antimaterie. Diese Antiteilchen besitzen exakt die gleichen Eigenschaften, aber umgekehrte Vorzeichen, beispielsweise eine negative Ladung statt einer positiven - so will es die Regel der sogenannten CP-Symmetrie (C steht für Ladung, P für Parität).

Wissenschaft | Aufrufe: 330 | Hinzugefügt von: mz | Datum: 2011-07-17 | Kommentare (0)

10 Strategien der Manipulation
Gehirnwäsche nach Noam Chomsky


Der prominente Linguist und Intellektuelle Noam Chomsky zeigt in seinem Text „10 Strategien der Manipulation" auf satirische Weise, wie eine Gesellschaft manipuliert werden kann, ohne dass eine kritische Masse an Menschen in dieser Gesellschaft dies realisiert.

In einer Zeit in der viele Bürger von der „plötzlich" anwachsenden Brisanz politischer und wirtschaftlicher Verwerfungen überrascht sind, ist es besonders wertvoll, Chomskys Einsichten zu verinnerlichen.

Chomsky zeigt auf, wie das System beeinflusst wird und welche Informationen wir für relevant halten. Da Information immer zu Wahrnehmung führt und Wahrnehmung die Grundlage jeden Handelns ist, begründet Information letztendlich auch die soziale Realität. Ebenso den Wandel dieser.
Wissenschaft | Aufrufe: 343 | Hinzugefügt von: mz | Datum: 2011-06-23 | Kommentare (1)

Pyramidenstadt auf dem Meeresgrund entdeckt.
[04.08.2003]

Sie gelten als eine der dramatischsten Entdeckungen der pazifischen Archäologie: Vor der Südküste Japans wurden die Ruinen zweier guterhaltener Pyramidenstädte auf dem Meeresboden gefunden.

Die eine unterseeische Ruinenstadt befindet sich vor der Küste der japanischen Insel Yonaguni, die andere vor der Insel Aguni, 500 km nordöstlich, nur 50 km von Okinawa entfernt.

Auf die erste Struktur stießen Sporttaucher im Frühjahr 1995. In den folgenden 18 Monaten inspizierten sie die Gewässer vor den Küsten der südjapanischen Inselkette akribisch und fanden vier weitere Ruinen vor insgesamt drei Inseln, die zu zwei städtischen Komplexen zu gehören scheinen.

Wissenschaft | Aufrufe: 332 | Hinzugefügt von: mz | Datum: 2011-06-08 | Kommentare (0)

Sie interessieren sich für die Geheimnisse der Menschheitsgeschichte? Sie wollen mehr über fast vergessene, frühe Hochkulturen im atlantischen und pazifischen Raum erfahren und "die Königin der Legenden", den Mythos um Platons versunkenes Atlantis, entschlüsseln?

Dann folgen Sie doch gemeinsam mit uns den Spuren verschollener Zivilisationen auf unserem Globus! Wir laden Sie ein zu einer Erkundungs-Reise durch die faszinierende Welt moderner Alternativ-Historik und Atlantologie. Gehen Sie mit uns der Frage nach, was an tatsächlich hinter dem Bericht des hellenischen Philosophen von einem mächtigen Reich der Vorzeit steckt. Besuchen Sie auf Atlantisforschung.de die Schauplätze und Epochen einer phantastischen Vergangenheit der Menschheit, und stellen Sie sich mit uns die Frage, welche Rolle erdumspannende Katastrophen bei ihrer Entwicklung gespielt haben.
Wissenschaft | Aufrufe: 388 | Hinzugefügt von: mz | Datum: 2011-06-07 | Kommentare (0)

Prähistorischer Atomreaktor in der Republik Gabun.
[28.06.2005] Vor zwei Mrd. Jahren existierte in der heutigen Republik Gabun (Afrika) ein riesiger Atomreaktor. Dieser Reaktor war fünfhunderttausend Jahre in Betrieb. In Oklo in der Republik Gabun liegt eine Uranmine. Aus dieser Mine erhalten die Franzosen Uran für ihr Nuklearprogramm. Als 1972 Uranerz aus dieser Mine in eine französische Gasdiffusionsfabrik gebracht wurde, entdeckte man, dass der Gewichtsanteil des spaltbaren Urans (U 235) bereits unter den 0,72% des natürlichen Urans lag. Es scheint, als ob dieses Uranerz bereits benutzt wurde.
Wissenschaft | Aufrufe: 332 | Hinzugefügt von: mz | Datum: 2011-06-04 | Kommentare (0)

Riesen-3D-Karte vermisst frühes Universum
Licht von 14.000 Quasaren zeigt Position und Rotverschiebung von fernen intergalaktischen Gaswolken

Mit dem Licht von 14.000 Quasaren haben Astrophysiker jetzt die bisher größte 3D-Karte des fernen Kosmos erstellt. Die Milliarden von Lichtjahren entfernten Strahlenquellen dienten dabei als „Hintergrundbeleuchtung", durch die Forscher die Position und Dichte von intergalaktischen Gaswolken bestimmen konnten. Diese geben Aufschluss über die Expansionsrate und Materieverteilung in der Frühzeit des Kosmos und könnten so dazu beitragen, das Rätsel der Dunklen Energie zu lösen.
Wissenschaft | Aufrufe: 281 | Hinzugefügt von: mz | Datum: 2011-05-05 | Kommentare (0)

Es ist ein einsamer Rekord: Physiker haben Antimaterie-Atome fast 17 Minuten lang eingefangen - rund 6000 Mal länger als zuvor. Sie hoffen, nun eine fundamentale Frage über das Universum beantworten zu können: Warum hat sich normale Materie gegen Antimaterie durchgesetzt?

Physik-RekordForscher fangen Antimaterie minutenlang ein

Wissenschaft | Aufrufe: 327 | Hinzugefügt von: mz | Datum: 2011-05-04 | Kommentare (0)

Voyager-Sonden am Ende des Sonnensystems
Nach mehr als 30 Jahren Reise treten die weiterhin funktionsfähigen Sonden mit ihren Botschaften an die Aliens allmählich in den interstellaren Raum ein


Seit mehr als 30 Jahren fliegen nun die beiden Voyager-Sonden durch den Weltraum (Voyager 1 - Unterwegs in die Ewigkeit). Voyager 1, gestartet im September 1977, und Voyager 2, gestartet im August 1977, tragen auf ihrer Reise in unendliche Fernen auch noch eine Botschaft an die Aliens in Form einer goldenen Datenplatte über die Menschheit mit. Auf ihr zeigt man dem interessierten Alien Fotos der Erde, Begrüßungen in vielen Sprachen, irdische Töne unterschiedlichster Herkunft vom Walgesang über einen LKW bis zu einem Kuss, die Gehirnwellen einer verliebten jungen Frau und Musikstücke etwa von Bach oder Chuck Berry.
Wissenschaft | Aufrufe: 333 | Hinzugefügt von: mz | Datum: 2011-04-30 | Kommentare (0)

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